Berufsbild

Die Kommunikation zwischen Menschen verschiedener Sprachen und Kulturen bestimmt den beruflichen Alltag professioneller Dolmetscher und Übersetzer. Mit ihrer Arbeit erfüllen sie eine unverzichtbare und verantwortungsvolle Aufgabe. Die Qualität ihrer Leistung ist entscheidend für das gegenseitige Verstehen und somit für den Erfolg der Kommunikation. 

Keine internationale Konferenz funktioniert ohne Dolmetscher und erst durch den Übersetzer erschließen sich die Werke fremdsprachiger Autoren als „Weltliteratur”. Doch ist die Nachfrage nach Literaturübersetzungen – gemessen am Gesamtbedarf – eher gering. Überwiegend arbeiten wir mit technischen, juristischen und wissenschaftlichen Texten, wie z.B. Betriebsanleitungen, Bilanzen, Verträgen, Gutachten und Forschungsstudien. Und auch Dolmetscher werden nicht nur bei internationalen Konferenzen gebraucht, sondern ebenso bei Geschäftsverhandlungen, im Krankenhaus, auf dem Standesamt, bei der Polizei oder vor Gericht.

Die Ausbildung zum Übersetzer oder Dolmetscher kann an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen erfolgen, in der Regel handelt es sich um Hoch- und Fachhochschulen, an denen unterschiedliche Abschlüsse erzielt werden können. Darüber hinaus kann bei den Prüfungsämtern der   Bundesländer eine staatliche Prüfung abgelegt werden, auf die z.B. eine Ausbildung an einer Fachakademie vorbereitet. Für den gerichtlich-behördlichen Bereich bestellen die zuständigen Gerichte (in Sachsen ist dies das Oberlandesgericht Dresden) allgemein beeidigte Dolmetscher und Übersetzer, die ihre fachlichen Qualifikation mit einem einschlägigen Abschluss und ihre persönliche Integrität mit einem Führungszeugnis nachweisen. Weitere Informationen zur Beeidigung finden Sie hier.

 

 

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